„Layla“ – Ein fragwürdiger Sommerhit ?

Auf kaum einer Party fehlt zur Zeit der Schlager-Sommerhit des Jahres „Layla“ von DJ Robin und Schürze. Allerdings stößt der Ohrwurm nicht überall auf offene Ohren. Zwar singen die meisten Leute auf Partys lautstark mit, es braucht allerdings eine sehr geringe Toleranzschwelle, denn der Text erregt die Gemüter.

Die Puffmama namens „Layla“ macht derzeit Schlagzeilen. Der Sommerhit ist für viele weit unterhalb jeder Gürtellinie, erobert aber die Partylocations im Sturm. Einmal mehr fragt man sich, wie gering die Toleranzschwelle bei den Partypeople wirklich ist. Sexismusskandale gehen bei Worten wie „Das Luder Layla“ schnell durch soziale Medien.

Sie ist schöner, jünger, geiler“

Musikalisch kann sich der Song eigentlich sehen lassen. Besonders das Outro sorgt bei Kritikern für Begeisterung. Vom „längsten Outro der Popgeschichte“ ist hier die Rede. Sonst ist der Song, wie bei Ballermann-Hits üblich, eher schlicht gebaut. Die Melodie geht ins Ohr – leider aber auch der Text. Und bei diesem scheiden sich die Geister. Frauen kommen darin nicht gerade gut weg und sind eher ein Objekt sexueller Befriedigung. Der Interpret des Songs DJ Robin dementiert die Sexismus-Vorwürfe in einem Interview mit Bild: „Es geht bei dem Song nicht um eine Prostituierte, es geht um eine Puffmutter. Die passt auf die Prostituierten auf und leitet den Puff. Daher kommt in dem Lied kein Sexismus vor.“ Auf den großen Volksfesten in Würzburg, Düsseldorf und München darf der Song nicht gespielt werden.

Wie so oft sind es aber eben die einfachen Melodien und eingängigen Texte, die beim Publikum ab 3,0 Promille besonders gut ankommen und so hält „Layla“ weiter an der Pole Position der Charts fest. Auf Youtube wird der Hit an Spitzentagen bis zu 900.000 mal angeklickt.

Veröffentlicht von natural_philipp

mit der Natur verbunden

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