Earth Day 2022: Die Klimakrise lebt noch

Am 22. April wird der weltweite Tag der Erde zelebriert. International als Earth Day bezeichnet, existiert dieser bereits seit 1970. Während die Menschheit sich vor allem mit Corona und dem Krieg in der Ukraine beschäftigt, geht der Klimawandel weiter. In der Öffentlichkeit und in den Medien spielt dieser seit den beiden anderen Krisen eher eine Nebenrolle, obwohl seine Folgen weit gravierender sein werden, als ein Virus oder ein Krieg.

Förderung der natürlichen Umwelt

Ursprünglich wurde der Earth Day ins Leben gerufen, um auf Wertschätzung der natürlichen Umwelt aufmerksam zu machen. Am Tag der Erde sollen Menschen außerdem über ihr Konsumverhalten nachdenken und ein nachhaltigeres Leben anstreben. Politisch werden Themen wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit offen diskutiert. Idealerweise soll eine Verschmelzung beider Themen bei künftigen Entscheidungen von Bedeutung sein.

Vegetarisch seit 2017

Ich selbst beschäftige mich bereits mein Leben lang mit Mensch und Umwelt und versuche in möglichst vielen Bereichen Verbindungen zwischen Mensch und Natur herzustellen. Ein besonders naheliegendes Thema ist hier für mich die Ernährung. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die Fleischindustrie zu den Hauptverursachern der weltweiten CO2-Emissionen zählt. Lange vor 2017 war mir klar, dass ich eine vegetarische Ernährung anstreben möchte, habe mich aber bewusst für eine langsame Umstellung entschieden. Nach einer schrittweisen Fleischreduktion in meinem Ernährungsplan, verzichte ich seit Mai 2017 gänzlich auf das tierische Nahrungsmittel. Bis heute fühle ich mich damit sehr wohl.

Die Band Karat sang bereits in den 80er Jahren über den Klimawandel

„Wer sagt, dass man die Welt nicht verändern kann?“

So lautet das Motto des diesjährigen Earth Days. Bereits Mark Forster sang in einem Lied, er müsse nur noch kurz die Welt retten. Ganz so einfach ist das mit der Rettung der Welt aber leider nicht, dass das mal eben so geht. Aber bereits kleine Schritte können viel bewirken, wenn man sie gemeinsam tut. Zwei Schritte möchte ich heute empfehlen.

Schritt 1: Bahn und Fahrrad statt Auto

Statt mit dem Auto kurze Strecken einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen fällt im Hinblick auf die aktuelle Inflation und die massiv erhöhten Spritpreise besonders leicht und kann auch aktiv den Geldbeutel schonen. Mit dem Fahrrad einzelne Strecken zurückzulegen fordert dabei sogar zusätzlich die körperliche Fitness.

Schritt 2: Bewusste Ernährung

Ich möchte niemanden zu einer vegetarischen Ernährungsweise überreden, obwohl ich sie natürlich sehr begrüße, aber bereits einige geringfügige Änderungen im Einkaufsverhalten von Lebensmitteln sind ein wichtiger Beitrag fürs Klima. Dabei geht es vor allem darum, Nahrungsmittel die in der eigenen Umgebung vorkommen auch von dort zu beziehen. Klassische Beispiele hierfür sind Mehl, Eier, frisches Obst & Gemüse, Milchprodukte, aber auch Fleisch. Diese Lebensmittel werden auf Märkten angeboten, oder werden in kleinen Geschäften und Automaten zum Kauf angeboten und kommen dann aus der Region. Dadurch werden lange Lieferwege und Strecken im LKW vermieden, ist also sehr gut fürs Klima. Zusätzlich empfehle ich immer den Fokus auf Bioprodukte zu legen. Auch Fair Trade Produkte sind sehr zu empfehlen, da diese zusätzlich faire Handelsbedingungen mitberücksichtigen.

Je mehr Menschen kleine Schritte setzen, desto größer wirkt sich das positiv auf unser Klima aus. Deshalb teile diesen Beitrag gerne mit deinen Freunden, wenn du dich damit identifizieren kannst und lass uns gemeinsam etwas tun, um unsere Umwelt zu beschützen!

Veröffentlicht von natural_philipp

mit der Natur verbunden

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